Eine Rohrlackier- und Markieranlage versieht fertige Stahlrohre mit einer Schutzschicht und mit ihrer Kennzeichnung. Leitungs- und Ölfeldrohre erhalten hier zum Beispiel die Angaben, die API-Normen verlangen.
Aufbau und Funktion
Die Rohre laufen einzeln über einen Rollgang durch die Anlage und drehen sich dabei. In der Kabine tragen Sprühdüsen den Lack außen auf, überschüssiger Nebel wird abgesaugt. Danach härtet der Lack an der Luft, mit Wärme oder mit UV-Licht.
Die Markierstation bringt die Kennzeichnung mit Schablone, Tintenstrahl oder Punktprägung auf, bei Bedarf dazu farbige Ringe als Farbcode. Welche Angaben wo stehen müssen, regelt die jeweilige Norm in ihrer gültigen Ausgabe. Die Daten kommen aus dem Leitsystem des Werks.
Wo es eingesetzt wird
Solche Anlagen stehen am Ende der Rohrfertigung, hinter Prüfung und Wasserdruckprobe. Sie arbeiten mit Lösemitteln oder UV-Lacken und unterliegen den Vorschriften für Absaugung und Explosionsschutz.
Typische Ersatz- und Verschleißteile
- Sprühdüsen, Sprühpistolen und Lackpumpen
- Filter der Absaugung
- Druckköpfe und Schablonen der Markierung
- Rollen, Ketten und Antriebe des Rollgangs
- UV-Lampen und Trocknerteile
Das hilft bei der Anfrage
- Hersteller und Typ der Maschine oder Anlage
- Bezeichnung, Artikelnummer oder Zeichnung des Teils
- Maße, Werkstoff und ein Foto vom Teil oder Typenschild
- Menge und gewünschter Termin
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