Präge- und Stempelmaschine

Eine Präge- oder Stempelmaschine drückt Zeichen dauerhaft in die Oberfläche eines Stahlprodukts. So bleiben Schmelznummer, Werkstoff und Hersteller auch nach Transport und Lagerung lesbar.

Aufbau und Funktion

Es gibt zwei Grundarten: Beim Schlagprägen drückt ein Stößel einen Stempelkopf mit Typen auf das ruhende Teil. Beim Rollprägen läuft ein Prägerad auf dem durchlaufenden Produkt ab. Die Typen aus gehärtetem Stahl werden je Auftrag gewechselt oder über Zahlenräder eingestellt.

Die Maschine sitzt in einem stabilen Gestell und wird hydraulisch oder pneumatisch angetrieben. Eine Steuerung übernimmt die Daten aus dem Leitsystem des Werks. Geprägt wird warm oder kalt, je nach Produkt und Stelle in der Linie.

Wo es eingesetzt wird

Prägemaschinen kennzeichnen Knüppel und Brammen an der Stirnseite, Stäbe, Profile und Rohre am Umfang sowie Ringe aus Walzdraht über angehängte Schilder. Daneben gibt es Verfahren ohne Verformung wie Farb- und Lasermarkierung.

Typische Ersatz- und Verschleißteile

  • Typen, Typenhalter und Zahlenräder
  • Prägeräder und Stempelköpfe
  • Hydraulik- und Pneumatikzylinder
  • Führungen, Federn und Lager des Stößels
  • Sensoren und Steuerungsteile

Das hilft bei der Anfrage

  • Hersteller und Typ der Maschine oder Anlage
  • Bezeichnung, Artikelnummer oder Zeichnung des Teils
  • Maße, Werkstoff und ein Foto vom Teil oder Typenschild
  • Menge und gewünschter Termin

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