Lichtbogenofen

Ein Lichtbogenofen schmilzt Stahlschrott mit elektrischem Strom. Zwischen Graphitelektroden und dem Einsatz brennt ein Lichtbogen, dessen Hitze den Schrott verflüssigt.

Aufbau und Funktion

Das Ofengefäß ist unten mit feuerfesten Steinen ausgekleidet, Wände und Deckel bestehen aus wassergekühlten Paneelen. Der Deckel schwenkt zur Seite, damit der Schrottkorb entleert werden kann. Drehstromöfen arbeiten mit drei Elektroden, Gleichstromöfen meist mit einer.

Tragarme mit Klemmbacken halten die Elektroden, eine Hydraulik hebt und senkt sie. Der Ofentransformator liefert sehr hohe Ströme über wassergekühlte Kabel. Zum Abstich wird das Gefäß gekippt und der Stahl in die Pfanne gelassen.

Wo es eingesetzt wird

Lichtbogenöfen stehen in Elektrostahlwerken, die aus Schrott Baustahl, Stabstahl, Draht oder Edelstahl herstellen. Die Anlage ist starker Hitze, Staub und Erschütterung ausgesetzt, viele Teile werden deshalb planmäßig erneuert.

Typische Ersatz- und Verschleißteile

  • Graphitelektroden und Nippel
  • Klemmbacken, Tragarme und Stromrohre
  • Wassergekühlte Wand- und Deckelpaneele
  • Hydraulikzylinder, Ventile und Schläuche
  • Feuerfeste Steine und Massen

Das hilft bei der Anfrage

  • Hersteller und Typ der Maschine oder Anlage
  • Bezeichnung, Artikelnummer oder Zeichnung des Teils
  • Maße, Werkstoff und ein Foto vom Teil oder Typenschild
  • Menge und gewünschter Termin

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