Kniehebelspanner

Ein Kniehebelspanner hält ein Bauteil in einer Vorrichtung fest, damit es beim Schweißen, Kleben oder Messen genau an seinem Platz bleibt. Im Karosseriebau arbeitet er meist mit Druckluft.

Aufbau und Funktion

Ein Pneumatikzylinder bewegt über einen Kniehebel den Spannarm. In der Endlage ist der Hebel gestreckt und verriegelt sich selbst. Der Arm hält dann auch, wenn die Druckluft ausfällt. Das Gehäuse ist geschlossen, damit Schweißspritzer die Mechanik nicht blockieren.

Am Spannarm sitzen Druckstücke oder Konturstücke, die zum Blechteil passen. Sensoren melden die Stellungen offen und gespannt an die Steuerung. Verwandte Bauteile sind Stiftziehzylinder und Zentrierspanner, die das Teil zusätzlich über eine Bohrung ausrichten.

Wo es eingesetzt wird

Kniehebelspanner sitzen zu Hunderten in den Vorrichtungen und Greifrahmen des Karosseriebaus. Sie arbeiten im Takt der Anlage und werden bei Verschleiß meist komplett getauscht.

Typische Ersatz- und Verschleißteile

  • Komplette Spanner nach Baugröße und Öffnungswinkel
  • Spannarme, Druckstücke und Konturstücke
  • Dichtsätze der Zylinder
  • Abfragesensoren mit Stecker
  • Drosselventile und Verschraubungen

Das hilft bei der Anfrage

  • Hersteller und Typ der Maschine oder Anlage
  • Bezeichnung, Artikelnummer oder Zeichnung des Teils
  • Maße, Werkstoff und ein Foto vom Teil oder Typenschild
  • Menge und gewünschter Termin

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