Getriebebauarten: Stirnrad, Kegelrad, Schnecke

Auf einen Blick

Art
Ratgeber
Branche
Maschinenbau

Getriebe passen Drehzahl und Drehmoment des Motors an die Maschine an. Die Bauart bestimmt, wie Motor und Abtrieb zueinander liegen und wie viel Energie unterwegs verloren geht.

Stirnradgetriebe, Kegelradgetriebe und Schneckengetriebe nebeneinander auf hellgrauem Untergrund
KI-generiertes Symbolbild

Drei Grundbauarten

Stirnradgetriebe haben parallele Wellen, einen hohen Wirkungsgrad und sind die häufigste Bauart. Kegelradgetriebe lenken die Kraft um 90 Grad um und arbeiten ebenfalls sehr effizient. Schneckengetriebe erreichen in einer Stufe große Übersetzungen und laufen leise, haben aber einen deutlich geringeren Wirkungsgrad und können je nach Übersetzung selbsthemmend sein.

Für den Ersatz zählen Übersetzung, Abtriebsdrehmoment und Betriebsfaktor, die Bauform mit Einbaulage, die Ausführung der Abtriebswelle als Vollwelle oder Hohlwelle sowie die Befestigung über Fuß oder Flansch. Die Einbaulage bestimmt auch die Ölmenge.

Was eine Anfrage für ein Getriebe enthalten sollte

  • Typenschild des Getriebes oder Getriebemotors
  • Übersetzung und Abtriebsdrehzahl
  • Bauform, Einbaulage und Wellenausführung
  • Abtriebsdrehmoment oder Betriebsfaktor
  • Motoranbau: Motor dabei oder nur Getriebe

Weiterlesen

Antriebstechnik

Fachwissen: Getriebemotor

Alle Artikel im Blog

Ähnlicher Bedarf?

Schicken Sie uns Ihre Teileliste, ein Typenschild oder eine Zeichnung. Wir prüfen die Beschaffung und melden uns.