Frequenzumrichter ersetzen: worauf es ankommt

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Maschinenbau

Frequenzumrichter regeln die Drehzahl von Drehstrommotoren. Fällt einer aus, muss der Ersatz nicht baugleich sein, aber zum Motor, zum Netz und zur Steuerung passen.

Kompakter Frequenzumrichter auf einer Hutschiene in einem offenen Schaltschrank, Anzeige ohne lesbare Schrift
KI-generiertes Symbolbild

Die entscheidenden Kenndaten

Maßgeblich ist der Ausgangsstrom: Der Nennstrom des Umrichters sollte mindestens dem Motornennstrom entsprechen. Die Leistungsangabe allein reicht nicht, weil Motoren gleicher Leistung unterschiedliche Ströme haben. Dazu kommen Netzspannung, Phasenzahl und die Überlastfähigkeit für schwere Anläufe.

Bei Hubwerken und schnellen Bremsungen braucht der Umrichter einen Bremschopper mit Bremswiderstand. Für den Austausch sollten die Parameter des alten Geräts gesichert oder notiert sein. Steuersignale und Feldbusanschluss müssen zur vorhandenen Steuerung passen.

Was eine Anfrage für einen Frequenzumrichter enthalten sollte

  • Typenschild des alten Umrichters und des Motors
  • Netzspannung, Motornennstrom und Leistung
  • Einsatz: Pumpe, Lüfter, Förderband, Hubwerk
  • Ansteuerung: Klemmen, Analogsignal oder Feldbus
  • Bremswiderstand und Netzfilter vorhanden oder benötigt

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