Industriearmaturen sind Bauteile in Rohrleitungen, die den Durchfluss absperren, regeln oder in eine Richtung begrenzen. Dazu zählen Kugelhähne, Schieber, Ventile, Klappen und Rückschlagarmaturen.
Aufbau und Funktion
Jede Armatur hat ein druckfestes Gehäuse, einen beweglichen Abschlusskörper und einen Sitz, auf dem er dichtet. Eine Spindel oder Welle führt nach außen und wird dort mit Packung oder Dichtringen abgedichtet. Betätigt wird von Hand, pneumatisch, elektrisch oder hydraulisch.
Die Bauart richtet sich nach der Aufgabe: Kugelhähne und Schieber sperren ab, Ventile regeln, Klappen eignen sich für große Nennweiten, Sicherheitsventile schützen vor Überdruck. Nennweite, Druckstufe, Anschlussart und Werkstoff legen fest, welche Armatur passt.
Wo es eingesetzt wird
Armaturen sitzen in Raffinerien, Chemieanlagen, Tanklagern und Kraftwerken an jeder Leitung. Für Druckgeräte, Explosionsschutz und bestimmte Medien gelten Vorschriften; die nötigen Nachweise müssen für die konkrete Armatur vorliegen.
Typische Ersatz- und Verschleißteile
- Sitzringe, Dichtungen und Packungen
- Spindeln, Kugeln, Kegel und Klappenscheiben
- Stellantriebe und Stellungsregler
- Endschalter und Magnetventile
- Flanschdichtungen und Schrauben
Das hilft bei der Anfrage
- Hersteller und Typ der Maschine oder Anlage
- Bezeichnung, Artikelnummer oder Zeichnung des Teils
- Maße, Werkstoff und ein Foto vom Teil oder Typenschild
- Menge und gewünschter Termin
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