Ein Wälzlager trägt eine drehende Welle und hält sie in Position. Zwischen einem inneren und einem äußeren Ring rollen Kugeln oder Rollen ab, deshalb läuft das Lager mit sehr wenig Reibung.
Aufbau und Funktion
Ein Wälzlager besteht aus Innenring, Außenring, Wälzkörpern und einem Käfig, der die Wälzkörper auf Abstand hält. Kugellager eignen sich für hohe Drehzahlen, Rollenlager für hohe Lasten. Kegelrollen- und Pendelrollenlager nehmen zusätzlich Kräfte in Längsrichtung der Welle auf oder gleichen Schiefstellungen aus.
Die Bauform und die Hauptmaße sind genormt. Das Kurzzeichen auf dem Ring nennt Bauart, Größe und Ausführung, zum Beispiel Abdichtung, Käfig und Lagerluft. Lager brauchen Fett oder Öl und Schutz vor Schmutz und Wasser.
Wo es eingesetzt wird
Wälzlager sitzen in Getrieben, Motoren, Pumpen, Walzen, Rollgängen und Werkzeugmaschinen. Geräusch, Wärme und Spiel zeigen an, dass ein Lager verschlissen ist. Getauscht wird meist das ganze Lager samt Dichtung.
Typische Ersatz- und Verschleißteile
- Kugel-, Rollen- und Nadellager nach Kurzzeichen
- Gehäuselager und Lagergehäuse
- Spannhülsen, Abziehhülsen und Wellenmuttern
- Wellendichtringe
- Schmierstoffe und Schmierstoffgeber
Das hilft bei der Anfrage
- Hersteller und Typ der Maschine oder Anlage
- Bezeichnung, Artikelnummer oder Zeichnung des Teils
- Maße, Werkstoff und ein Foto vom Teil oder Typenschild
- Menge und gewünschter Termin
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