O-Ringe: Werkstoffe NBR, FKM, EPDM und Maße

Auf einen Blick

Art
Ratgeber
Branche
Maschinenbau

Der O-Ring ist eine der einfachsten Dichtungen, und trotzdem fallen viele aus, weil der Werkstoff nicht zum Medium passt. Mit wenigen Angaben lässt sich der richtige Ring bestimmen.

Sortiment schwarzer, brauner und violetter O-Ringe verschiedener Größen in einem offenen Fächerkasten
KI-generiertes Symbolbild

Werkstoffe im Überblick

NBR ist der Standard für Mineralöle, Fette und Hydrauliköle und eignet sich für mittlere Temperaturen. FKM hält deutlich höhere Temperaturen aus und widersteht vielen Chemikalien und Kraftstoffen. EPDM eignet sich für Wasser, Heißwasser, Dampf und Bremsflüssigkeit, quillt aber in Mineralöl.

Ein O-Ring wird über Innendurchmesser und Schnurstärke bezeichnet, etwa 20 × 2,5 Millimeter. Maßreihen und Toleranzen regelt ISO 3601. Dazu kommt die Härte in Shore A; 70 Shore A ist üblich, höhere Härte hilft bei hohen Drücken gegen das Hineindrücken in den Dichtspalt.

Was eine Anfrage für O-Ringe enthalten sollte

  • Innendurchmesser und Schnurstärke
  • Werkstoff oder das abzudichtende Medium
  • Temperaturbereich und Druck
  • Härte, falls abweichend vom Standard
  • Menge je Abmessung

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