Industriebremsen: Federdruck-, Trommel- und Scheibenbremsen

Auf einen Blick

Art
Ratgeber
Branche
Stahlindustrie

Bremsen halten Lasten an Kranen, Hubwerken und Förderanlagen. Sie sind Sicherheitsbauteile, deren Beläge regelmäßig verschleißen und rechtzeitig ersetzt werden müssen.

Industrie-Trommelbremse mit Bremsbacken und Bremslüftgerät neben einer Federdruckbremse
KI-generiertes Symbolbild

Die gängigen Bauarten

Federdruckbremsen werden durch Federkraft geschlossen und elektromagnetisch gelüftet. Fällt der Strom aus, bremsen sie selbsttätig. Sie sitzen oft direkt am Motor. Trommel- und Scheibenbremsen mit Bremslüftgerät sind an Kranen und großen Antrieben verbreitet.

Verschleißteile sind Beläge, Reibscheiben und bei elektrohydraulischen Lüftgeräten auch Dichtungen und Öl. Für den Ersatz zählen Bremsmoment, Baugröße, Spannung des Lüfters, Belagabmessungen und der vom Hersteller freigegebene Belagwerkstoff, denn ein anderer Reibwert ändert das Bremsmoment. Nach dem Belagwechsel den Luftspalt neu einstellen und die Bremswirkung prüfen.

Was eine Anfrage für Bremsenteile enthalten sollte

  • Typenschild der Bremse oder des Lüftgeräts
  • Bremsmoment und Baugröße
  • Belagwerkstoff
  • Spannung des Magneten oder Lüftgeräts
  • benötigte Teile: Beläge, Reibscheibe, Lüftgerät
  • Menge und gewünschter Liefertermin

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