Schlauchleitungen altern, auch wenn sie äußerlich noch gut aussehen. Ein geplatzter Schlauch bedeutet Stillstand, Ölverlust und Gefahr. Deshalb lohnt sich ein Blick auf Kennzeichnung und Alter.

Was auf Schlauch und Armatur steht
Der Schlauch trägt meist die Bauart, etwa 1SN oder 2SN für Schläuche mit ein oder zwei Drahtgeflechtlagen, die Nennweite und den zulässigen Betriebsdruck. Die verpresste Armatur nennt häufig das Herstelldatum der Schlauchleitung.
Für den Ersatz zählen außerdem Länge, Anschlussgewinde und Dichtform der Armaturen, etwa ein 24°-Dichtkegel, sowie Winkelstellung und Schutzschlauch. Die DGUV Regel 113-020 nennt als Richtwert sechs Jahre einschließlich höchstens zwei Jahren Lagerzeit bei normalen Anforderungen, bei erhöhten Anforderungen wie Mehrschichtbetrieb oder kurzen Taktzeiten zwei Jahre. Maßgeblich sind die Vorgaben des Herstellers und die eigene Gefährdungsbeurteilung.
Was eine Anfrage für Schlauchleitungen enthalten sollte
- Bauart, Nennweite und Betriebsdruck des Schlauchs
- Gesamtlänge und Armaturen an beiden Enden
- Winkelstellung bei gebogenen Armaturen
- Schutzschlauch oder Knickschutz, falls nötig
- Menge und gewünschter Liefertermin
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