Gleitringdichtungen für Pumpen

Auf einen Blick

Art
Ratgeber
Branche
Petrochemie

Gleitringdichtungen dichten die rotierende Welle einer Pumpe gegen das Gehäuse ab. Sie sind präzise Verschleißteile, deren Ausfall Leckagen und Stillstand bedeutet.

Zerlegte Gleitringdichtung einer Kreiselpumpe mit Gleitringen, Federn und O-Ringen auf hellem Untergrund
KI-generiertes Symbolbild

Aufbau und Werkstoffe

Ein rotierender Gleitring läuft auf einem stehenden Gegenring; ein dünner Flüssigkeitsfilm zwischen den Flächen schmiert und dichtet. Federn drücken die Ringe zusammen, Nebendichtungen aus Elastomer oder PTFE dichten zur Welle und zum Gehäuse. Übliche Gleitwerkstoffe sind Kohle, Siliziumkarbid und Hartmetall.

Einzeldichtungen genügen für viele Medien. Bei gefährlichen oder heißen Medien kommen Doppeldichtungen mit Sperrflüssigkeit zum Einsatz. In Raffinerien und Chemieanlagen ist API 682 eine verbreitete Grundlage, für Einbaumaße vieler Standardpumpen EN 12756.

Was eine Anfrage für eine Gleitringdichtung enthalten sollte

  • Pumpentyp und Typbezeichnung der Dichtung
  • Wellendurchmesser und Einbaumaße
  • Medium, Druck, Temperatur und Drehzahl
  • Werkstoffe der Gleitflächen und Nebendichtungen
  • Einzel- oder Doppeldichtung mit Versorgungssystem

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Fachwissen: Gleitringdichtung

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