Ventile steuern in der Hydraulik Richtung, Druck und Menge des Ölstroms. Ein defektes Ventil lässt sich gut ersetzen, wenn Funktion und Anschlussbild bekannt sind.

Ventilarten und ihre Kenngrößen
Wegeventile schalten die Richtung, etwa als 4/3-Wegeventil mit vier Anschlüssen und drei Schaltstellungen. Druckventile begrenzen oder mindern den Druck, Stromventile wie Drosseln und Stromregelventile bestimmen die Ölmenge und damit die Geschwindigkeit.
Wegeventile in Plattenbauweise haben ein genormtes Lochbild nach ISO 4401, im Handel meist als NG 6 oder NG 10 bezeichnet; Druck- und Stromventile haben eigene genormte Anschlussbilder. Für den Ersatz zählen außerdem das Schaltsymbol mit Mittelstellung, die Spannung der Magnetspule, die Steckerausführung und der zulässige Druck.
Was eine Anfrage für ein Hydraulikventil enthalten sollte
- Typbezeichnung vom Ventil und von der Magnetspule
- Nenngröße oder Lochbild und Schaltsymbol
- Spulenspannung und Steckerausführung
- maximaler Betriebsdruck und Durchfluss
- Menge und gewünschter Liefertermin
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